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“GESELLSCHAFT VORDENKEN! — Herausforderungen der Sozialen Nachhaltigkeit”

Donnerstags, 18 Uhr c.t., Tübingen, Kupferbau HS 24

Vortragsreihe, organisiert von oikos Tübingen, einer Hochschulgruppe, die sich für nachhaltiges Wirtschaften einsetzt.

10.5.2012: Thema “coperate social responsibility”

Weitere Infos über oikos:

https://www.facebook.com/oikostuebingen oder www.oikos-tuebingen.org

Europäischen Aktionstage gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union und der Troika

16. – 19. Mai, Frankfurt am Main

Vom 16.- 19. Mai finden in Frankfurt am Main die Europäischen Aktionstage
gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union und der Troika statt.
Organisiert werden diese von einem breiten Bündnis aus sozialen Bewegungen, Occupy, attac, Gewerkschaften, linken Parteien und Gruppen.

medico international plant zusammen mit dem medi-Büro Hamburg, dem Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VdÄÄ) und dem Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VdPP) ein Veranstaltungszelt in der Frankfurter Innenstadt. Hier wollen wir ein Forum für verschiedene Themen rund um Globale Gesundheit und Gerechtigkeit bieten. Wir würden wir euch gerne zu den geplanten Veranstaltungen und zur Mithilfe einladen.

Unser Ausgangspunkt dabei ist: Die Sparpolitik der Troika (Europäische
Zentralbank, Europäische Kommission, Internationaler Währungsfonds), welche durch die europäischen Regierungen unterstützt bzw. forciert wird, gefährdet die Gesundheit vieler Menschen in Europa durch Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, Lohnkürzungen und Arbeitslosigkeit! Schon jetzt gibt es eine Generation von jungen Menschen in Ländern wie z.B. Spanien und Griechenland, die sich einer zunehmenden Perspektivlosigkeit ausgesetzt sehen, ohne Aussicht auf einen Job oder angemessene Ausbildung.

Gesundheitsausgaben, die aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen,
steigen bei gleichzeitigen Lohnkürzungen. Krankenhauspersonal muss wegen
der Sparpolitik entlassen werden und das bei zunehmend älteren und
pflegebedürfigeren Patienten, welche durch die auf Rentenkürzungen folgende Altersarmut zunehmend kränker werden.

Und mehr noch: Diese „Sparmaßnahmen“ beeinflussen nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen hier und jetzt, sie zerstören eine über Jahrhunderte aufgebaute und erkämpfte soziale Infrastruktur vieler Länder und haben somit auch negative Auswirkungen für nachfolgende Generationen.
Nach den Strukturanpassungsprogrammen in den arm gehaltenen Ländern des Südens und den „Reformprogrammen“ in Osteuropa, die die öffentliche
Gesundheitsinfrastruktur dieser Länder, wie funktionstüchtig auch immer sie
war, zerstörten und privatisierten, werden diese gesundheitsschädlichen
Rezepte nun auf die privilegierten Länder Europas angewandt. Damit droht
endgültig ein globaler Norden und ein globaler Süden zu entstehen, mit
allen bekannten Auswirkungen auf die gesundheitlichen Indikatoren.

Es ist deshalb sehr wichtig, dass die Gesundheitsprofessionellen und
GesundheitsaktivistInnen bei den Protesten in den nächsten Monaten ihre
Stimme erheben. *Jetzt heißt es Solidarität zeigen!*

Wir wissen aus der täglichen Arbeit oder aus Studium und Ausbildung, dass
Armut krank macht – ganz egal ob Altersarmut, Armut trotz Arbeit oder Armut durch Arbeitslosigkeit. Wir wissen, dass ein kaputtgespartes Krankenhaus nicht nur die Patient_innen nicht gesund macht, sondern auch die Angestellten krank. Wir wissen, dass eine perspektivlose Jugend kranke
Erwachsene hervorbringt. Wir wissen, wie zentral ein gut aufgestelltes
Gesundheits- und Bildungssystem ist – hier und überall auf der Welt!

Auch wenn Du bis jetzt noch nicht vor hattest zu kommen, *es gibt
Möglichkeiten Dich einzubringen* und mit anderen Leuten während der
Protesttage zum Thema Gesundheit in Erscheinung zu treten. So sind z.B.
folgende Aktionen geplant:

*Veranstaltungszelt „Globale Gesundheit“ für Vorträge und Diskussionsrunden (sog. asambleas) für den 17.und 18. Mai. *

Themen werden sein: Soziale Determinanten von Gesundheit, medizinische
Versorgung von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus, Kein Geschäft mit dem Hunger – Gegen Nahrungsmittelspekulationen und vieles mehr!

Weitere Infos unter: http://blockupy-frankfurt.org/
(von medico international, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten)

24. Africa Festival

25. – 28. Mai 2012, Würzburg

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Seit Bestehen des Festivals kamen mehr als 1.890.000 Besucher aus dem In- und Ausland auf die Mainwiesen nach Würzburg, um den kulturellen Reichtum und die Lebensfreude des schwarzen Kontinents mitzuerleben.

Weitere Infos: www.africafestival.org

bvmd Trikontseminar für Medizinstudenten
4. – 6. Mai, Bonn

Zur Vorbereitung auf eine Famulatur oder PJ im Ausland.

Weitere Infos unter:

http://bvmd.de/kalender/ereignis/185/