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“GESELLSCHAFT VORDENKEN! — Herausforderungen der Sozialen Nachhaltigkeit”

Donnerstags, 18 Uhr c.t., Tübingen, Kupferbau HS 24

Vortragsreihe, organisiert von oikos Tübingen, einer Hochschulgruppe, die sich für nachhaltiges Wirtschaften einsetzt.

10.5.2012: Thema “coperate social responsibility”

Weitere Infos über oikos:

https://www.facebook.com/oikostuebingen oder www.oikos-tuebingen.org

Podiumsdiskussion “Helfer: Dringend gesucht!? – Engagement und Kompetenz für die Krisenherde der Welt”

1. Juni 2012, 17 – 19 Uhr, Münster, Rathausfestsaal Prinzipalmarkt 8-9

zur Podiumsdiskussion “Helfer: Dringend gesucht!? – Engagement und Kompetenz für die Krisenherde der Welt” , bei der Expertinnen und Experten zu Fragen des Ehrenamtes in Organisationen der humanitären Katastrophenhilfe Stellung nehmen, können Sie sich jetzt online anmelden. Informationen und den link zur Anmeldung finden Sie unter: www.humanitaere-hilfe-muenster.de

Die Veranstaltung findet statt am 1. Juni, 17 Uhr bis 19 Uhr im Rathausfestsaal in Münster, Prinzipalmarkt 8-9.

Europäischen Aktionstage gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union und der Troika

16. – 19. Mai, Frankfurt am Main

Vom 16.- 19. Mai finden in Frankfurt am Main die Europäischen Aktionstage
gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union und der Troika statt.
Organisiert werden diese von einem breiten Bündnis aus sozialen Bewegungen, Occupy, attac, Gewerkschaften, linken Parteien und Gruppen.

medico international plant zusammen mit dem medi-Büro Hamburg, dem Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (VdÄÄ) und dem Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VdPP) ein Veranstaltungszelt in der Frankfurter Innenstadt. Hier wollen wir ein Forum für verschiedene Themen rund um Globale Gesundheit und Gerechtigkeit bieten. Wir würden wir euch gerne zu den geplanten Veranstaltungen und zur Mithilfe einladen.

Unser Ausgangspunkt dabei ist: Die Sparpolitik der Troika (Europäische
Zentralbank, Europäische Kommission, Internationaler Währungsfonds), welche durch die europäischen Regierungen unterstützt bzw. forciert wird, gefährdet die Gesundheit vieler Menschen in Europa durch Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, Lohnkürzungen und Arbeitslosigkeit! Schon jetzt gibt es eine Generation von jungen Menschen in Ländern wie z.B. Spanien und Griechenland, die sich einer zunehmenden Perspektivlosigkeit ausgesetzt sehen, ohne Aussicht auf einen Job oder angemessene Ausbildung.

Gesundheitsausgaben, die aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen,
steigen bei gleichzeitigen Lohnkürzungen. Krankenhauspersonal muss wegen
der Sparpolitik entlassen werden und das bei zunehmend älteren und
pflegebedürfigeren Patienten, welche durch die auf Rentenkürzungen folgende Altersarmut zunehmend kränker werden.

Und mehr noch: Diese „Sparmaßnahmen“ beeinflussen nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen hier und jetzt, sie zerstören eine über Jahrhunderte aufgebaute und erkämpfte soziale Infrastruktur vieler Länder und haben somit auch negative Auswirkungen für nachfolgende Generationen.
Nach den Strukturanpassungsprogrammen in den arm gehaltenen Ländern des Südens und den „Reformprogrammen“ in Osteuropa, die die öffentliche
Gesundheitsinfrastruktur dieser Länder, wie funktionstüchtig auch immer sie
war, zerstörten und privatisierten, werden diese gesundheitsschädlichen
Rezepte nun auf die privilegierten Länder Europas angewandt. Damit droht
endgültig ein globaler Norden und ein globaler Süden zu entstehen, mit
allen bekannten Auswirkungen auf die gesundheitlichen Indikatoren.

Es ist deshalb sehr wichtig, dass die Gesundheitsprofessionellen und
GesundheitsaktivistInnen bei den Protesten in den nächsten Monaten ihre
Stimme erheben. *Jetzt heißt es Solidarität zeigen!*

Wir wissen aus der täglichen Arbeit oder aus Studium und Ausbildung, dass
Armut krank macht – ganz egal ob Altersarmut, Armut trotz Arbeit oder Armut durch Arbeitslosigkeit. Wir wissen, dass ein kaputtgespartes Krankenhaus nicht nur die Patient_innen nicht gesund macht, sondern auch die Angestellten krank. Wir wissen, dass eine perspektivlose Jugend kranke
Erwachsene hervorbringt. Wir wissen, wie zentral ein gut aufgestelltes
Gesundheits- und Bildungssystem ist – hier und überall auf der Welt!

Auch wenn Du bis jetzt noch nicht vor hattest zu kommen, *es gibt
Möglichkeiten Dich einzubringen* und mit anderen Leuten während der
Protesttage zum Thema Gesundheit in Erscheinung zu treten. So sind z.B.
folgende Aktionen geplant:

*Veranstaltungszelt „Globale Gesundheit“ für Vorträge und Diskussionsrunden (sog. asambleas) für den 17.und 18. Mai. *

Themen werden sein: Soziale Determinanten von Gesundheit, medizinische
Versorgung von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus, Kein Geschäft mit dem Hunger – Gegen Nahrungsmittelspekulationen und vieles mehr!

Weitere Infos unter: http://blockupy-frankfurt.org/
(von medico international, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten)

3. Tübinger Sommerakademie Katastrophenmedizin und Humanitäre Hilfe

24. – 28. September 2012, Tübingen

Vom 24.-28. September 2012 können Medizinstudenten aus dem deutschsprachigen Raum an 3 Tagen die Grundlagen der Katastrophenmedizin lernen. 2 Tage stehen im Zeichen der humanitären Hilfe.

Die Sommerakademie wird von der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin, der Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie Tübingen und dem studentischen Netzwerk you-manity veranstaltet. Wir wollen ca. 45 Medizinstudenten aller Semester die Möglichkeit geben, wertvolle Einblicke in die Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe zu bekommen. Eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, hochklassige Referenten sowie viel Zeit für Austausch und Gespräche warten auf die Teilnehmer. Ihr habt die Chance, 5 Tage lang ein anspruchsvolles und deutschlandweit einzigartiges Lehrprogramm zu erhalten.

Weitere Informationen sowie Anmeldung zur „3. Tübinger Sommerakademie Katastrophenmedizin und humanitäre Hilfe”

FrüKa Würzburg: “Naturkatastrophen und kriegerische Konflikte – die Rolle der humanitären Hilfe”

20. – 22. April, Würzburg

Das Thema lautet dieses Mal “Naturkatastrophen und kriegerische Konflikte – die Rolle der humanitären Hilfe” und bietet Raum für spannende, polarisierende Vorträge, heiße Diskussionen und fordernde praktische Einheiten. Natürlich soll daneben der Austausch und das gemeinsame Feiern nicht fehlen.
Das Programm steht und beinhaltet wieder eine Fülle von abwechslungsreichen Themen. So haben wir klinische Vorträge zu der Bekämpfung hochkontagiöser Krankheiten, oder der praktischen Anwendung des Triage-Systems in der Katastrophenmedizin. Daneben gibt es zum Beispiel eine Einheit zur zwiespältigen Rolle des Journalismus in der humanitären Hilfe und einen Vortrag zu militärischen Einsätzen im Bereich humanitärer Hilfe von einem Ausbilder für humanitäre Hilfe bei der Bundeswehr.
In der praktischen Einheit bauen wir zusammen eine mobile Behandlungseinheit unter Anleitung eines Mitarbeiters des Deutschen Roten Kreuzes.

Anmeldung: globalegesundheit.anmeldung@gmail.com

Seminar kulturelle Aspekte in der Medizin – eine Einführung in die Medizinethnologie

* Wann? Am Samstag den 14. April 2012
* Wo? Im Universitätsklinikum Frankfurt am Main
* Wie? Anmeldung und Fragen an mfm@dlist.server.uni-frankfurt.de

2. Global Health Summer School – Gesundheit in Zeiten der Globalisierung

Schwerpunkt Nahrung und Ernährung

16. – 21. September 2012, Berlin

Das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin lädt zusammen mit der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW e.v.) zur diesjährigen Global Health Summer School. Eine eintägige Konferenz am 22. September schließt sich an. Anhand des Schwerpunktthemas Nahrung und Ernährung erarbeiten die TeilnehmInnen den Einfluss der Globalisierung auf die Gesundheit. Neben Vorträgen von ExpertInnen steht ein problemorientiertes- und teilnehmerzentriertes Lernen im Vordergrund.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Summer School ist Nahrung und Ernährung. Inhaltlich wird es um Themen gehen wie die zunehmenden Auswirkungen der Globalisierung auf Über- und Unterernährung in allen Ländern, Akteure der Welternährung auf dem globalen Spielfeld, alternative Konzepte zu
Ernährungssicherheit und –souveränität, Medical Peace Work, sowie eigene Handlungsmöglichkeiten die, die Welternährung mit bestimmen können. Wir freuen uns auf Ihre Rückfragen und Bewerbungen.


Weitere Informationen unter: http://www.gesundheit-und-globalisierung.de/

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2012

International People’s Health University (IPHU)

25. Juni – 4. Juli 2012, Kapstadt, Südafrika

Es handelt sich um einen 10tägige Summerschool des People’s Health Movement (PHM), welche Theorie und Praxis unter dem dem Titel “The struggle for health” für junge Menschen aus aller Welt, mit einem Schwerpunkt von Teilnehmern aus dem südlichen Afrika, vermittelt.

Deadline ist der 25. März!
http://www.iphu.org/en/south-africa/cape-town

Im Anschluss daran findet die People’s Health Assembly 3 statt. Mehr Infos
dazu hier http://www.phmovement.org/en/pha3 oder auf der facebook-Seite von PHM.

Humanitärer Kongress 2012

12. – 13. Oktober 2012, Berlin, Virchow-Klinikum

Thema:  “Ethical Dilemmas in Humanitarian Action”

Symposium Public Health: Inequalities in Health: Realities, Efforts and Way Forward. Analyzing the current situation of inequalities in health across countries, regions, communities, and populations as well as current efforts and way forward to address inequalities

17. März 2012, 9:00 – 16:30, München

The symposium will be conducted by CIHLMU Center for International Health at the Main Auditorium of the Surgery Department, Klinikum Innenstadt, Nussbaumstr. 20, in Munich, Germany.

The symposium will be held in English.

Registration: Registration is FREE (email cihlmu@googlemail.com by 05.03.2012)

Tea/coffee and snacks for lunch will be offered.

Aim:

To analyze the current situation of inequalities in health across countries, regions, communities and populations as well as current efforts and a way forward to address these inequalities.

Event summary:

During the past two decades, socioeconomic inequalities in health have increasingly been recognized as an important public health issue throughout the world. Organized by PhD students of the CIHLMU Center for International Health, Ludwig-Maximilians-University of Munich, Germany, this symposium will create a forum for different stakeholders to discuss about inequalities in health in different countries, efforts made to tackle inequalities in health and possible strategies to address these inequalities.

Target groups:

Public health community, social scientists, public health authorities, and medical and public health students of Munich and other cities in Germany.

Topics and Speakers:

-Inequality in the global health system – Dr. Devi Sridhar, Wolfson College, University of Oxford, UK

-Social inequality and health in Germany – Prof. Dr. Christian Janssen,  Munich University of Applied Sciences, Munich

-Inequalities in health associated with conditions of employment: a case from Chile – Dr. Manuel ParraLudwig-Maximilians-University, Munich

-Empowerment of the community towards disease control, bridging the knowledge gap and poverty trap – Dr. Peter de Vries , Div. Infectious Diseases, Tropical Medicine & AIDS, Holland

-Efforts and outcomes of international development cooperation to address health inequality – Prof. Dr. Rolf Korte, Justus-Liebig University

-Global climate change and unequal burden – Prof. Dr. Thomas Loescher, Ludwig-Maximilians-University

-Health inequities and the global agenda for social justice, 2015 and beyond – Ms. Gabriele Kohler, Visiting Fellow, Vulnerability and Poverty Reduction Team, IDS Sussex

Credit Points: The Bavarian Medical Association has awarded 8 CME credit points for this event
Information: www.international-health.uni-muenchen.de